ELCO Wegweiser zum BEG-Förderung
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Grundlage für die aktuelle Wärmepumpenförderung bildet die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Diese wurde zusammen mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG), besser bekannt auch als Heizungsgesetz, von der Ampel-Koalition verabschiedet. Mit den vorgezogenen Neuwahlen im Februar 2025 wackelt jedoch auch der Fortbestand staatlicher Zuschüsse. So haben Teile der CDU bereits angekündigt, die derzeitigen Förderprogramme abschaffen zu wollen.
Wie genau es mit der Förderung von Wärmepumpen weitergeht, lässt sich momentan also nicht vorhersagen. Bis eine Koalitionsbildung nach den Neuwahlen stattgefunden hat und diese über die Zukunft der Heizungsförderung abstimmt, wird es noch dauern. Die derzeitigen Zuschüsse gelten also solange, bis eine neue Regierung etwas anderes beschließt.
Wer also über den Wechsel auf eine Wärmepumpe nachdenkt und sich die aktuelle Förderung sichern möchte, für den kann es sich eine zeitnahe Entscheidung lohnen. So gilt für den Erhalt der Förderung das Datum der Antragstellung.
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude bezuschusst den Wechsel von fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas, Kohle oder Strom auf eine klimafreundliche Wärmepumpe. Dabei setzt sich die Förderung aus mehreren Bausteinen zusammen.
Das Fundament bildet eine Grundförderung von 30 Prozent. Diese gilt sowohl für Wohn- als auch für Nichtwohngebäude und kann von Eigentümern, Vermietern, Unternehmen und Organisationen beantragt werden. Diese Grundförderung von 30 Prozent lässt sich durch weitere Boni bis zu einem Fördersatz von 70 Prozent, maximal 30.000 Euro, aufstocken:
Die folgende Tabelle fasst die verschiedenen Boni sowie deren Voraussetzungen zusammen:
ELCO Wegweiser zum BEG-Förderung
Grundlage für die aktuelle Wärmepumpenförderung bildet die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Diese wurde zusammen mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG), besser bekannt auch als Heizungsgesetz, von der Ampel-Koalition verabschiedet. Mit den vorgezogenen Neuwahlen im Februar 2025 wackelt jedoch auch der Fortbestand staatlicher Zuschüsse. So haben Teile der CDU bereits angekündigt, die derzeitigen Förderprogramme abschaffen zu wollen.
Wie genau es mit der Förderung von Wärmepumpen weitergeht, lässt sich momentan also nicht vorhersagen. Bis eine Koalitionsbildung nach den Neuwahlen stattgefunden hat und diese über die Zukunft der Heizungsförderung abstimmt, wird es noch dauern. Die derzeitigen Zuschüsse gelten also solange, bis eine neue Regierung etwas anderes beschließt.
Wer also über den Wechsel auf eine Wärmepumpe nachdenkt und sich die aktuelle Förderung sichern möchte, für den kann es sich eine zeitnahe Entscheidung lohnen. So gilt für den Erhalt der Förderung das Datum der Antragstellung.
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude bezuschusst den Wechsel von fossilen Brennstoffen wie Öl, Gas, Kohle oder Strom auf eine klimafreundliche Wärmepumpe. Dabei setzt sich die Förderung aus mehreren Bausteinen zusammen.
Das Fundament bildet eine Grundförderung von 30 Prozent. Diese gilt sowohl für Wohn- als auch für Nichtwohngebäude und kann von Eigentümern, Vermietern, Unternehmen und Organisationen beantragt werden. Diese Grundförderung von 30 Prozent lässt sich durch weitere Boni bis zu einem Fördersatz von 70 Prozent, maximal 30.000 Euro, aufstocken:
Die folgende Tabelle fasst die verschiedenen Boni sowie deren Voraussetzungen zusammen:
| Zuschuss | Voraussetzungen |
| 30% Grundförderung | Wechsel von einem fossilen Brennstoff auf eine Wärmepumpe, Hydraulischer Abgleich |
| 30% Einkommensbonus | Bei einem Haushaltseinkommen bis 40.000 Euro jährlich, ausschließlich für selbstnutzende Eigentümer |
| 20% Klimageschwindigkeitsbonus | Bei Austausch einer funktionstüchtigen Gasetagen-, Öl-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung oder Austausch von Biomasse- und Gasheizungen älter als 20 Jahre, ausschließlich für selbstnutzende Eigentümer |
| 5% Effizienzbonus | Bei Einbau einer Wärmepumpe mit natürlichem Kältemittel mit Propan oder bei Einbau einer Grundwasser- oder Erdwärmepumpe |
Der Bundesverband Wärmepumpe e.V. stellt einen kostenlosen Online-Rechner zur Verfügung, mit dem Eigentümer ihren Anspruch auf eine Wärmepumpenförderung prüfen können. Hier gelangen Sie zum Förderrechner.
Für Vermieter von Ein- und Mehrfamilienhäusern gelten bei der Förderung von Wärmepumpen andere Voraussetzungen als für selbstnutzende Eigentümer. So richten sich der Klimageschwindigkeitsbonus und der Einkommensbonus ausschließlich an Eigentümer, die ihre Immobilie selbst nutzen.
Vermieter können jedoch die Grundförderung und den Effizienzbonus beantragen. In einem Mehrfamilienhaus sind die staatlichen Zuschüsse für die erste Wohneinheit bei maximal 30.000 Euro gedeckelt. Für die zweite bis sechste Wohneinheit wird eine Förderung von je maximal 15.000 Euro gewährt, ab der siebten lassen sich je 8.000 pro Wohneinheit beantragen.
Zuständig für die Antragstellung, Bewilligung und Auszahlung der Heizungsförderung ist seit 2024 die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), zuvor war es das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Um die KfW-Förderung zu erhalten, müssen Eigentümer den Antrag vor Installation der Wärmepumpe einreichen. Eine nachträgliche Bezuschussung ist nicht möglich.
In folgenden Schritten gelangen Antragsteller zu ihrer Wärmepumpenförderung:
Zunächst gilt es, eine Bestätigung zum Antrag (BzA) durch den ausführenden Fachbetrieb oder einen Energieeffizienz-Experten erstellen zu lassen. Dieses Antragsformular enthält die technischen Angaben zur geplanten Wärmepumpe, die Höhe der förderfähigen Kosten sowie eine Bestätigung, dass die Heizung die notwendigen Voraussetzungen erfüllt. Anschließend erhalten Eigentümer eine 15-stellige BzA-ID, die sie später für die Antragstellung benötigen.
Um die Förderung beantragen zu können, benötigen Antragsteller einen Leistungsvertrag mit dem ausführenden Fachbetrieb. Dieser muss das voraussichtliche Datum der Umsetzung enthalten.
Anschließend können sich Antragsteller im Kundenportal „Meine KfW“ registrieren und die Förderung für ihre Wärmepumpe beantragen. An dieser Stelle ist auch die 15-stellige BzA-ID anzugeben.
Die KfW prüft nun den Antrag. Wird dieser bewilligt, können Eigentümer mit der Umsetzung beginnen. Die bezuschussten Maßnahmen müssen innerhalb von 36 Monaten ab der Bewilligung umgesetzt werden. Anschließend erstellt das ausführende Unternehmen oder der Energieeffizienz-Experte eine Bestätigung nach Durchführung (BnD).
Die Bestätigung nach Durchführung (BnD) sowie einen Identitätsnachweis reichen Eigentümer ebenfalls über das Kundenportal der KfW ein und erhalten ihre Förderung.
Die Kosten einer Wärmepumpenheizung hängen vor allem von der Art der Wärmepumpe ab. Letztere ist dahingehend zu unterscheiden, welche Energiequelle die Heizung nutzt. Grundsätzlich gibt es hier vier Möglichkeiten:
Luft-Wasser-Wärmepumpe: Nutzt die Umgebungsluft als Wärmequelle.
Luft-Luft-Wärmepumpe: Nutzt ebenfalls die Umgebungsluft als Wärmequelle, die Wärmeverteilung erfolgt jedoch nicht über Heizkörper oder eine Fußbodenheizung, sondern über Ventilatoren und Luftschächte wie bei einer Klimaanlage.
Sole-Wasser-Wärmepumpe: Gewinnt Wärmeenergie über Sonden oder Kollektoren aus der Erde (Geothermie).
Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Gewinnt Wärmeenergie über einen Saugbrunnen aus dem Grundwasser.
Die Anschaffungs- und Einbaukosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus liegen je nach Wärmepumpentyp zwischen 15.000 und 30.000 Euro. Luftwärmepumpen bewegen sich dabei eher am unteren Ende der Spanne, Erd- und Grundwasserwärmepumpen eher am oberen Ende, da hier Bohrungen und Erdarbeiten erforderlich sind.
Grundsätzlich sind alle genannten Wärmepumpenarten förderfähig. Keine Förderung hingegen erhalten Brauchwasser-Wärmepumpen, die ausschließlich der Warmwasserbereitung dienen.
| Posten | Betrag (€) |
| Anschaffungskosten Wärmepumpe | 18.000 € |
| Installation & Montage | 5.000 € |
| Hydraulischer Abgleich | 1.500 € |
| Demontage & Entsorgung alte Heizung | 1.500 € |
| Sonstige Kosten (Genehmigungen, Planung) | 1.500 € |
| Gesamtkosten | 27.500 € |
| Grundförderung (30 %) | -8.250 € |
| Klimabonus (30 % bei Austausch funktionsfähiger Heizung) | -8.250 € |
| Einkommensbonus (20 %, bei Einkommen < 40.000 €) | -5.500 € |
| Effizienzbonus (5 %) | -1.375 € |
| Maximale Förderung (70%) | -23.375 € |
| Kosten inkl. maximaler Förderung | 4.125 € |
Bei Installationskosten von 27.500 Euro lässt sich eine maximale Förderung von 23.375 Euro erzielen. Damit reduzieren sich die Anschaffungskosten auf 4.125 Euro. Erhält ein Eigentümer lediglich die Grundförderung und den Effizienzbonus, verringern sich die Anschaffungskosten um 9.625 Euro auf 17.875 Euro.
Gerade im Altbau kann es Sinn machen, eine Wärmepumpe mit einer weiteren Heizungsart wie einer Öl-, Pellet- oder Gasheizung zu kombinieren. So arbeiten Wärmepumpen in Gebäuden mit geringer Dämmung gerade bei kalten Temperaturen nicht effizient. Zu diesen Spitzenlastzeiten springt dann die Heizungsunterstützung ein.
Auch als Hybridheizung sind Wärmepumpen förderfähig. Bei bivalenten Heizungsanlagen erhält jedoch ausschließlich der regenerative Teil der hybriden Heizungsanlage die Förderung. Bei einer Gas-Wärmepumpen-Hybridheizung würden somit lediglich die Anschaffungskosten für die Wärmepumpe durch die KfW bezuschusst werden.
Grundvoraussetzung für die Heizungsförderung ist, dass eine fossile Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzt wird. Die hier genannten Fördermittel beziehen sich somit ausschließlich auf einen Heizungswechsel in Bestandsgebäuden.
Doch auch in Neubauten ist es möglich, von staatlichen Zuschüssen zu profitieren. Hier können Eigentümer zwar keine Einmalförderung beantragen, ihnen stehen jedoch zinsgünstige Sanierungskredite der KfW zur Verfügung. Mit dem KfW-Programm Nr. 358, 359 bietet der Staat einen Förderkredit mit bis zu 120.000 Euro je Wohneinheit bereits ab 0,01 effektivem Jahreszins.
Beim Thema Wärmewende kann schon mal der Kopf rauchen. Was gibt es da nicht alles zu bedenken, zu vermeiden oder anzupacken? Machen Sie sich keinen Kopf. Schnappen Sie sich besser einen unserer zertifizierten Heizungsfachpartner dafür. Denn die beraten fundiert, individuell und absolut bedürfnisorientiert. Sei es für Neubau, Sanierung oder Modernisierung.
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